Illegale Anrufe

"Wir rufen unsere Kunden nicht einfach zu Hause an", sagt Hans-Peter Falk. Der Kaufmännische Leiter der Stadtwerke hat zum wiederholten Mal erfahren, dass Kunden der Stadtwerke angerufen wurden, und zwar angeblich von den Stadtwerken selbst. "Doch das sind wir nicht", bekräftigt er. Es gehe bei den Anrufen immer um Stromtarife: „Das fällt unter unerwünschte telefonische Werbung und ist untersagt. Dennoch passiert es immer wieder“, sagt Falk. Seine Bitte: „Informieren Sie uns, wenn Ihnen am Telefon Stromverträge angeboten wurden.“

Aus rot mach neu

Sie sind alt, liegen seit gut drei Jahrzehnten im Boden, und sie sind auch aufgrund ihres Alters anfällig für Beschädigungen. Die wegen ihrer Ummantelung „rote Kabel“ genannten Leitungen entsprechen zudem nicht den Anforderungen an die Versorgungssicherheit, sagt Ralf Rösch. Daher werden sie ausgetauscht. Der Technische Werkleiter der Stadtwerke: „Diese Art Kabel wurden vor mehr als 30 Jahren verlegt und haben dementsprechend Alterungserscheinungen.“ Vor allem an der Isolierung aus Kunststoff habe der Zahn der Zeit genagt. „Da reichen manchmal schon Erschütterungen, dass sich feine Risse bilden. Die Feuchtigkeit aus dem Boden stellt eine Verbindung zwischen Leiter und der Außenwelt da, und dann kommt es zum Erdschluss“, erklärt er.

Noch hätten die Kabel durchgehalten, „doch ihr Mindesthaltbarkeitsdatum ist abgelaufen, kann man sagen“. Also müssen neue Leitungen her. „Der Aufwand, der durch einen Riss entsteht, ist bei weitem größer als diese geplante Maßnahme“, weiß Rösch. Denn kommt es zum Erdschluss, umgangssprachlich Kurzschluss, wirkt sich der auf das gesamte Netz aus. „Dann ist ganz Haslach betroffen.“ So einem Fall vorzubeugen sei daher immer die bessere Entscheidung!  Rund 70.000 Euro kostet der Austausch der 20-kV-Leitungen zwischen den beiden Trafostationen. Es wird nicht die letzte Baustelle dieser Art sein. „Unser Ziel ist es, die noch verlegten roten Kabel nach und nach zu ersetzen.“ Vor zwei Jahren war ein Abschnitt im Bereich der Pfarrer-Vetter-Straße dran, vergangenes Jahr nutzte das Versorgungsunternehmen die Bauarbeiten rund ums Pfarrheim und Schafsteg, um den Austausch vorzunehmen. Wenn alles reibungslos verläuft, werden die Arbeiten in der Siedlerstraße noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Zahlen erfassen

Die Zaehler muessen wieder abgelesen werden.

Die Stadtwerke Haslach suchen zur Erfassung des Strom- und Wasserverbrauchs vom 9. bis 30. Dezember tatkräftige Unterstützung. Wer sich bewirbt, sollte mindestens 14 Jahre alt, gut zu Fuß sein und sich auch ins Kellergeschoss hinuntertrauen. Denn dort hängen die Wasser- und Stromzähler meist. Nach oben ist das Alter offen!

Ebenfalls wichtig: Erfahrungen im Umgang mit Smartphone und Co. Die Daten werden nämlich mit speziellen Geräten – die natürlich gestellt werden – erfasst. Die Bezahlung erfolgt auf Stundenbasis.

Mehr Info gibt es bei Saskia Raither (07832/706-254) und Ingrid Keller (07832/706-250) sowie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bewerbungen sollten bis 28. November eingegangen sein.

Eine gute Saison

Vor gut einem Monat hat sich das Haslacher Freibad in die Winterpause verabschiedet. Es war eine besondere Saison, weil vieles neu war, sagt Hans-Peter Falk rückblickend. Und es war eine gute Saison aus Sicht des Betreibers, „weil es keine großen Aufreger oder gravierende Unfälle gab“, sagt der Kaufmännische Leiter der Stadtwerke.

 

Weiterlesen: Eine gute Saison

Generalüberholung der Wasserkraftanlage

Die Stadtwerke Haslach nutzen die Zeit des Kanalabschlags und des Niedrigwassers um die Wasserkraftanlage Werk II zu ertüchtigen.

 

Weiterlesen: Generalüberholung der Wasserkraftanlage