Es geht auch um Größe

TV-GerätEin Fernseher ist Standard. Doch die Technik macht den Unterschied, weiß Ralf Rösch, Technischer Werkleiter der Stadtwerke. „Es wirkt sich schon auf die Stromrechnung aus, was für einen Apparat ich besitze – und wie ich ihn einsetze“, sagt er.

 

Es sei sinnvoll, bei einer Neuanschaffung nicht nur über Bildschirmgröße, sondern auch über den Energiebedarf nachzudenken. „So verbraucht ein 106-cm-Plasmafernseher – je nach Hersteller – knapp 180 Watt Strom, ein LCD-Apparat der gleichen Größe liegt bei etwa 140 Watt.“ Ein Gerät mit moderner LED-Technik benötige sogar nur 80 Watt pro Stunde.

Überhaupt lohne sich ein Blick auf das Energie-Effizienz-Label: Allein in der Klasse der 66-cm-TV-Geräte habe gezeigt, dass die Bandbreite enorm ist. „Der Apparat mit dem geringsten Verbrauch lag bei 27 Watt, der höchste bei 59 Watt.“ Damit sind auch die Stromkosten des zweiten Geräts mehr als doppelt so hoch.  

Die Bildschirmdiagonale ist auch so ein Faktor. Daher sei die Frage erlaubt, ob es vielleicht doch eine Nummer kleiner gehe? „Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen über 100 Zentimeter verbrauchen oft das Doppelte nur wenig kleinerer Geräte.“

Und wenn es dann nur einen Standby-Knopf, aber keinen Ausschalter gebe, „zieht das Gerät immer Strom. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute – absolut unnütz!“

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