Induktion ist heiß!

Wer eine neue Küche plant, sollte sich ein bisschen Zeit nehmen, um nach einem Herd zu schauen. Denn der bekannte Vertreter mit den gusseisernen Platten hat ausgedient. Sein Nachfolger, das Glaskeramikkochfeld, ist ebenfalls quasi in Rente. Mit gutem Grund: Es geht noch sparsamer.

Induktionsherde verwenden Energie deutlich effizienter als ihre Vorgänger. „Es gibt für Kochstellen leider kein EU-Energielabel“, sagt Ralf Rösch, technischer Werkleiter der Stadtwerke Haslach: „Aber es lohnt sich, beim Fachhändler nachzufragen oder die Daten miteinander zu vergleichen.“ Schon ein Glaskeramikkochfeld ist gegenüber einer Kochmulde mit gusseisernen Platten besser im Verbrauch, obendrein nutzungsfreundlicher und einfacher zu reinigen. Der Induktionsherd verbraucht im Vergleich zum Elektroherd mit gusseisernen Platten rund ein Drittel weniger Energie.

Allerdings ist ein Induktionsherd auch eine echte Investition, macht Rösch deutlich: „Um auf ihm zu kochen, werden Töpfe mit magnetisierbarem Boden benötigt.“ Zu den Kosten für den Herd an sich kommen dementsprechend auch die für Pfannen und für diese Technik geeigneten Töpfe.

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